Berlin-Marathon und der technische Support
28. September 2008
Dies ist mal wieder eines der selten witzigen Erlebnisse. Meine gute Freundin und gelegentliche Laufpartnerin Katja ist den Berlin-Marathon gelaufen und hat mich um technische Unterstützung via Handy gebeten. Das heißt anrufen und Ihr gutes Zureden, Sie anfeuern und die Schmerzen bekämpfen.
( Super! Eigentlich wollte ich dieses Jahr auch teilnehmen, doch wie das immer so ist, kamen mehrere Dinge dazwischen und, und, und. Blabla – Fakt ist: Sie läuft und ich nicht!)
Und hier Ihre telefonischen Zwischenzeiten und Ihre jeweiligen Zustände:
2,5 Stunden bei Kilometer 23 - Katja: „ Ich kann nicht mehr“ (Man hört den Zuschauertrubel im Hintergrund – eine Wahnsinnsstimmung)
3 Stunden bei Kilometer 28 – Katja: „Mann – Ich kann nicht mehr“
3,5 Stunden bei Kilometer 33 – Katja: „So langsam schmerzt es – bin mir nicht sicher ob ich es schaffe“
4 Stunden bei Kilometer 38 - Katja: „Mann – es schmerzt so!!! ich kann eigentlich nicht mehr – aber laufe weiter“
ca. 4:08 Stunden im Ziel - Katja: “Bin im Ziel – bin sau fertig - Alles gut – Danke!“
Ich habe jedenfalls alle halbe Stunde so laut ins Telefon geschrieen, dass die Nachbarn an diesem Sonntagmorgen sicherlich dachten, ich würde eine Sau schlachten. Selten komisch! Zwei meiner Freunde in Berlin habe ich noch schnell an die Strecke zu Kilometer 34 und 38 zum Anfeuern geordert. Einer blieb im Verkehr stecken. Das hat sich gelohnt und ich bin jetzt so richtig heiß auf nächstes Jahr. Und hoffentlich heißt es dann nicht wieder: „ Morgen, Morgen nur nicht heute“
Liebe Katja,
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 2. Berlin-Marathon in Folge!! Wahnsinnsleistung! Da kann man schon stolz sein!

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